Auf Technikmessen wurden schon einige Designstudien von biegsamen Smartphones vorgestellt. Zuletzt begeisterte Samsung mit auf der CES mit einem flexiblen Display namens „Youm“. Da Samsung ebenso der Halter von verschiedenen Patenten auf diesem Gebiet ist, wird vermutet, dass die biegsamen Displays wohl als erstes von dem koreanischen Hersteller auf den Markt gebracht werden. Im Wettkampf mit Apple wäre das sicherlich ein nützlicher Trumpf. Wenn die flexiblen Geräte denn wirklich nützlich sind.
Wäre es praktisch, das Smartphone zusammenrollen zu können?
Das Mailänder Designstudio De Poorter Design hat nun eine Studie veröffentlicht, die dieser Frage auf den Grund gegangen ist. Das Gerät der Italiener heißt iFlex Concept und kann in der Mitte nach vorne oder nach hinten geklappt werden. Wie eine dünne Brieftasche lässt sich die das iFlex so zusammenklappen. Als Materialien dienen an der biegsamen Stelle Silikon und Aluminium. Damit das Gerät nicht ständig unfreiwillig aufklappt wird es von Magneten zusammengehalten. Das große Display lässt sich so bequem auf dem Tisch aufstellen, und trotzdem passt es zusammengeklappt in die Hosentasche.
Die Entwicklung schreitet voran
Großes Display zum Videos anschauen, aber platzsparender als die aktuellen Smartphones. Ob das nun die Revolution wird bleibt abzuwarten. Ein anderes Konzept zeigt ein Gerät, das wie ein flaches Notizbuch geformt ist. Zusammengeklappt ergibt sich ein Display im Smartphone-Format, geöffnet im Tablet-Format. Eine elegantere Lösung als die zurzeit diskutierten Phablets. Die Entwicklung hin zu den biegsamen Smartphones schreitet also weiter voran und es schient nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die aktuelle Smartphone-Generation so erscheint wie die erste Generation des Handys. Die „Hundeknochen“ sind den meisten noch gut in Erinnerung. Was damals als Revolution angesehen wurde ist mittlerweile zum Witz geworden. Flexibilität scheint also das neue Zauberwort auf dem Smartphonemarkt zu sein.












